Hybrid-Fernsehen auf der IFA 2010

3. September 2010 – 13:03

Auf der internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin werden seit heute die neuesten Produkte der Unterhaltungselektronik präsentiert: Mit dem Hybrid-Fernsehen kommt ein neuer Trend in die heimischen Wohnzimmer, der TV und Internetanwendungen miteinander verschmilzt. Per Live-Streaming soll sich das Angebot für Fernseh-Zuschauer beträchtlich erweitern, auch Web-Dienste wie Facebook & Co. werden für die TV-Branche optimiert.

Hybrid-Fernsehen ist das neue Schlagwort, mit dem die innovative Verbindung aus TV und Internet bezeichnet wird. Einer der ersten Vorreiter wird das ZDF sein, das seine Online-Mediathek mit dem Tagesprogramm verknüpfen will. Wer bereits über einen Fernseher mit Internetzugang verfügt, kann schon bald Web-Dienste wie Google Map, Facebook oder Skype auf seinem Fernsehbildschirm nutzen und damit das traditionelle Fernsehprogramm erweitern. Samsung plant außerdem einen App Store speziell für den Fernseher, der wie schon zuvor bei den Samsung Handys und Smartphones, Zugriff auf neue Anwendungen erlauben soll. Im Kommen sind laut Pressemeldungen der IFA 2010 auch virtuelle Videotheken, die bequemes Live-Streaming von Filmen gegen Gebühr anbieten. Voraussetzung dafür ist ein internetfähiges Fernsehgerät. So entwickelt sich das Fernsehen von heute zu einer multimedialen Unterhaltungsform, die Web-Inhalte nach Benutzerwunsch integriert. Geplant sind außerdem zahlreiche Internet-TV-Sender sowie einzelne Web-Sendungen, die das konventionelle Spartenprogramm auf Abruf ergänzen sollen. Während der Versandhausriese Amazon diesbezüglich noch in Verhandlungen steckt, will Apple schon bald Internet-TV-Sendungen über iTunes anbieten – nicht zuletzt wurde auf der jüngsten Apple Keynote ja bereits das Apple-TV vorgestellt. Das in Deutschland und Österreich groß angekündigte 3D-TV macht hingegen noch keine Fortschritte, da die teuren 3D-Fernseher offenbar noch keinen Einzug in die Wohnzimmer gehalten haben.


Produktneuheiten bei Apple

2. September 2010 – 20:02

Apple-Chef Steve Jobs hat gestern die neuen iPod-Modelle vorgestellt, die bedienungsfreundlicher sind und eine Social Network Applikation für Musik beinhalten – basierend auf iTunes. Eine weitere Neuheit ist das Apple-TV im handlichen Kompaktformat für Filmgenuss in HD-Qualität.

Nach 275 Millionen verkauften iPods gibt es offenbar immer noch erfinderischen Geist bei Apple: Das kalifornische Unternehmen hat bei der gestrigen Vorstellung seiner Produktneuheiten die innovativsten Neuerungen bei den iPods präsentiert: So wird etwa der neue iPad Nano ein Multitouch-Display erhalten und ist dann an Stelle eines Clickwheels bequem manuell bedienbar. Wer bisher nur die schlichte Shuffle-Variante nutzte, darf sich über ein Clickwheel freuen! Dem iPod Touch hat Apple gleich mehrere neue Features verpasst, u.a. eine Webcam auf der Vorder- und eine HD-Videokamera auf der Rückseite, ein Retina-Display, den Apple-A4-Chip sowie ein Update auf Apple iOS 4.1 inkl. Game Center, das vor allem für Echtzeit-Onlinespiele von Vorteil ist. Das Update fürs Betriebssystem gibt es außerdem für iPad und iPhone: Mit iOS 4.1 können deren Besitzer nun drahtlose Druckbefehle geben und Fotos, Videos und Musik über die neue Funktion „Air Play“ per W-Lan streamen. Besondere Aufmerksamkeit erhielt während der Apple Präsentation das für die Musikapplikation iTunes geplante Upgrade zum Social Network: Das facebook-ähnliche „Ping“ soll iPod-Usern lebendigen Austausch innerhalb einer Musik-Community bieten, die auch eine eigene Musikcharts aufstellt. Die von Apple ebenfalls präsentierte TV-Box ist in der neuen Produktserie handlich kompakt und verfügt über Schnittstellen für USB, LAN und HDMI. Apple TV ermöglicht Film- und Seriengenuss per Streaming in HD-Qualität über zahlreiche Verleiher bequem von zuhause aus.


Aktualisierte Photoshop Plug-ins: Adobe Lightroom 3.2 und Camera Raw 6.2

1. September 2010 – 13:14

Der Software-Konzern Adobe bringt mit Adobe Lightroom 3.2 und Camera Raw 6.2 zwei aktualisierte Versionen der beiden Photoshop Plug-ins zur digitalen Bildbearbeitung und –verwaltung heraus. Beide Anwendungen sind mit den aktuellen Neuheiten unter den Digitalkameras branchenführender Hersteller kompatibel, punkten mit verbesserter Bildkorrektur und Social-Network-Support.

Adobe hat die Updates der beiden Photoshop Plug-ins Lightroom 3.2 und Camera Raw 6.2 aktuell zum Download bereit gestellt. Registrierte User der Lightroom Version 3.0 oder höher sowie Anwender von Photoshop CS5, Photoshop Elements 8 und Premiere Elements 8 können das jeweilige Zusatzmodul sogar kostenlos herunterladen. Während Lightroom eine Photoshop Anwendung zur Verwaltung, Bearbeitung und Präsentation von Bildern ist, ermöglicht die Camera-Raw-Funktion in Photoshop in erster Linie einen vereinfachten Rohdatenzugriff auf die Digitalkamera, bei dem die Rohdaten als solche erhalten bleiben. Optimierungen und Bearbeitungen finden an digitalen Negativen statt. Sowohl Camera Raw 6.2 als auch das Photoshop Lightroom Update 3.2 wurden in puncto Objektivprofile und automatische Bildkorrektur verbessert. Außerdem enthalten die Updates der beiden Photoshop Plug-ins zum ersten Mal eine Export-Funktion, um Bilder auf direktem Weg in soziale Netzwerke wie Facebook, Flickr & Co. transportieren und dort veröffentlichen zu können.  Adobe Photoshop Lightroom 3.2 und Camera Raw 6.2 unterstützen die neuesten semiprofessionellen und professionellen Digitalkameras der branchenführenden Kamerahersteller Canon, Fuji, Pentax, Panasonic, Samsung & Sony. Lightroom 3.2 ist außerdem für mehr als 50 Zusatzobjektive ausgerichtet, unterstützt ebenfalls mehr Rohdatenformate als bisher und weist zudem Neuerungen bei der Fotobearbeitung, Druckfunktion und Benutzeroberfläche auf.  Mit der aktuellen Veröffentlichung von Lightroom 3.2 überholt die US-amerikanische Software-Firma Adobe auch die Release Candidate Version.


Große Investitionen in Microsoft’s Windows Phone 7

30. August 2010 – 15:21

Bislang auf dem Smartphone-Markt eher unscheinbar, will Microsoft mit dem Release des OS Windows Phone 7 nun kräftig aufholen. Die Investitionen in die Entwicklung und Vermarktung des Smartphone-Betriebsystems werden von Experten mittlerweile auf Milliardenhöhe geschätzt.

Als Nachfolger von Windows Mobile soll Windows Phone 7 die Vorzüge von Apple’s iPhone OS und Google’s erfolgreichem Smartphone-Betriebssystem Android vereinen, so ist das neue OS beispielsweise für die manuelle Bedienung ohne Stylus, aber mit Multitouch ausgelegt. Nachdem Microsoft mit der Xbox 360 schon einen Vorsprung bei den Spielekonsolen besitzt, soll das bislang vernachlässigte Segment der Smartphone-Branche nun entsprechend reaktiviert werden: Experten wie der Deutsche Bank Analyst Goldberg spekulieren aktuell über eine Investitionssumme von 400 Millionen US-Dollar für ein produktgerechtes Marketing, ohne Berücksichtigung der anfallenden Kosten für die Gerätehersteller. Hinzu kommt eine etwa ebenso hohe Summe, die der Konzern voraussichtlich in die Entwicklung der Software stecken wird. Zum Vergleich: Für die erfolgreiche Marktetablierung von Android investierten Google & Co. rund 100 Millionen US-Dollar, also nur rund ein Viertel der von Microsoft für das Marketing veranschlagten Kosten. Als potenzielle Gerätehersteller, die mit Windows Phone 7 ausgerüstete Smartphones produzieren sollen, kamen zunächst acht Unternehmen in Frage, darunter HP, Sony Ericsson, Dell und Toshiba. Nachdem diese jedoch wieder abgesprungen sind, stehen bislang nur Samsung, HTC und LG als Produzenten fest. Während Google die Nutzung des Android Quellcodes den jeweiligen Herstellern von Endgeräten überließ, wird Microsoft eng mit seinen Partner-Unternehmen zusammenarbeiten und diese finanziell unterstützen, um Windows Phone 7 optimal zu vermarkten. Das neue OS von Microsoft soll in erster Linie verbraucherfreundlich gestaltet sein – eine Business Version, die auf Windows Mobile 6.5 basiert, ist außerdem in Planung.


Scharf auch bei Bewegung: Die Sony 3D Fernseher NX810 der Sony Bravia Serie

27. August 2010 – 11:02

Im September kommen gleich drei neue 3D Fernseher von Sony auf den Markt: Die Bravia NX810 Serie kombiniert Full-HD Qualität in 3D mit bis zu 60 Zoll großen LCD-Bildschirmen und ausgereiftem Motionflow für einen intuitiven Bildfluss.

Die Bravia NX810 Serie erscheint zunächst in den USA. Die Preisspanne für ein Gerät liegt zwischen 3.000 und knapp 5.000 US-Dollar, je nachdem, ob man sich für die Version mit 46, 55 oder 60 Zoll entscheidet. Jeder der drei Sony 3D Fernseher NX810 glänzt dank integriertem LED LightSensor und lokaler Dimmerfunktion mit einem leuchtstarken LCD Bildschirm, dessen Kontrastschärfe hervorragend ist und der sich überdies automatisch an die Lichtverhältnisse des Raumes anpasst. Neben der explizit beworbenen Full-HD Qualität im 3D-Format kommt die neue Bravia Serie auch mit 240 Motionflow Pro aus dem Entwicklerstudio von Sony im Gepäck, das auch bei schnellstem Bildwechsel eine hundertprozentige Bewegungsschärfe und flüssige Bildübergänge garantiert – ideal also für den Fußballabend der nun kommenden Saison. Per Wi-Fi  kann man Daten aus bestehenden Netzwerken, etwa dem eigenen Notebook, schnell und bequem auf den Fernseher ziehen. Außerdem können die Sony 3D Fernseher NX810 auf Sony’s Bravia Internet Plattform zugreifen, wo es Videos, Widgets und andere Applikationen für den User zum Download gibt. Als besonderes Extra hat der japanische Elektronikhersteller gleich zwei Blue-rays mit 3D-Filmen beigelegt, so dass man sich gleich von der 3D-Qualität der Bravia Serie überzeugen kann. Mit dem zusätzlichen Gratis-Gutschein für 3D-Spiele kommen auch Besitzer der PlayStation 3 in den Genuss und können ihre Konsole gleich am neuen Fernsehgerät testen.


Dell’s Android-Smartphone „Aero“ nur in den USA

26. August 2010 – 20:16

Nachdem Dell’s erster Tablet PC, das Dell Streak, im August bei uns erschienen ist, bringt der texikanische Hersteller nun mit dem „Aero“ sein erstes Android-Smartphone in den USA auf den Markt. Ob und wann das Dell Aero auch in Deutschland vertrieben werden soll, ist noch unklar.

Im Januar hatte Dell auf der CES angekündigt, sein neu entwickeltes Android-Smartphone Mini 3, das mittlerweile unter dem Namen „Aero“ läuft, im Herbst in den USA herausbringen zu wollen. Jetzt ist es offenbar soweit: Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 100 Dollar als Vertragshandy und 300 Dollar ohne Vertrag kann man das Dell Aero in den USA erwerben. Das schicke Android-Smartphone komplettiert das Hardware-Angebot von Dell um ein praktisches Kompaktgerät für Telefonie, Surfvergnügen und Multimedia-Entertainment. Bislang hatte es in dieser Sparte bei Dell nur das neue Tablet „Dell Streak“ gegeben, auf dem gleichfalls Google’s Betriebssystem Android läuft. Während für dieses das Froyo-Update jedoch schon langfristig angekündigt wurde, müssen User des neuen Dell Aero sich noch mit Android 1.5 begnügen – ein Update hat Dell bislang nicht vorgesehen. Davon abgesehen punktet das kleine Allroundgerät jedoch mit W-Lan und Bluetooth-Schnittstelle, GPS-Unterstützung und einer 5 Megapixel-Kamera. Neben dem 2 GB großen Datenspeicher verfügt das Dell Aero auch über einen MicroSD-Kartenslot für 16 und 32 GB Speicherkarten. Ansehen kann man sich seine Foto- und Videoaufnahmen auf einem 3,5 Zoll großen Display. Das innovative Android-Smartphone Dell Aero ist aktuell nur in den USA erhältlich, über ein Erscheinen in Europa wird bislang nur gemutmaßt. Wer jedoch nur ein Web-Tablet sucht und dafür mehr auszugeben bereit ist, kann hierzulande das Dell Streak für rund 600 Euro bekommen.


Fünf Videotrailer zeigen das Gameplay in Gran Turismo 5

26. August 2010 – 20:13

Auf der Gamescom 2010 konnten Fans des Auto-Rennspiels Gran Turismo die neuen Features von Version 5 austesten: Sony zeigt die dabei entstandenen Demo-Videos nun kostenlos im Internet und macht mit spektakulären Kollisionen und NASCAR-Rennen an italienischen Schauplätzen Lust auf das spannende Gameplay in GT5.

Einen Einblick in das Konsolenspiel Gran Turismo 5, das Anfang November 2010 erscheint, kann man schon jetzt bekommen, wenn man sich die von Videogameszone.de veröffentlichten fünf Demo-Trailer kostenlos ansieht. Auffallend ist hierbei vor allem die ausgezeichnete Grafik in Gran Turismo 5, das es deswegen auch ausschließlich als Konsolenspiel für Sony‘s hauseigene PlayStation 3 gibt und nicht als PC-Version. Die zum Teil live auf der Gamescom produzierten Videos zeigen die abwechslungsreichen Strecken sowie den neuen, innovativen Strecken-Editor, die fast fotografische Darstellung der getunten Sportwagen, den Soundtrack und natürlich auch die viel diskutierte Piazza del Campo in Siena. Sony hatte den malerischen Platz der italienischen Kleinstadt als Kulisse ohne vorherige Absprache mit der Stadtregierung für die Autorennen in GT5 verwendet – ob die Szenerie beibehalten werden kann oder ausgetauscht werden muss, ist noch nicht entschieden. Kazunori Yamauchi aus dem Sony Entwicklerteam ließ daher aus diplomatischen Gründen schon einmal verlauten, dass das Stadtwappen und die Flagge Sienas problemlos aus dem Spiel entfernt werden könnten. Dies kann unter Umständen Einfluss auf den Erscheinungstermin des populären Simulations-Games haben: Dieser ist bislang auf den 2. November 2010 datiert. In jedem Falle bietet GT5 allen PlayStation-Fans actionreichen Fahrspaß kombiniert mit einer exzellenten Grafik. Fast zeitgleich erscheint nun auch das ebenfalls auf der Gamescom 2010 präsentierte Formel-1-Rennspiel „F1 2010“ von Deep Silver mit Release-Termin am 23. September.


iMac bald mit Touchscreen?

25. August 2010 – 14:08

„iMac Touch“ könnte der neue All-in-One-Rechner von Apple heißen, denn das kalifornische Unternehmen hat ein Patent für einen iMac mit Multitouch-Display angemeldet. Das Highlight: Durch eine einfache Schwenkbewegung soll der iMac Touch zum Tablet umfunktionierbar sein und automatisch sein Betriebssystem von Mac OS zu iOS wechseln.

An den aktuellen Verkaufszahlen des iPad kann man beobachten, dass der Touchscreen immer beliebter wird. Dies soll nun auch für den iMac fruchtbar gemacht werden, der bislang nur als Desktop-PC mit Maus und Tastatur zum Einsatz kam. Bereits 2009 meldete Apple ein Patent an, um iPad und iMac miteinander zu kreuzen: Der innovative Mix ist Desktop-PC und Tablet in einem Gerät. Indem der Bildschirm mittels eines Drehgelenks um 90 Grad nach hinten geklappt wird, soll der neue iMac Touch von der Bedienung per Maus und Tastatur automatisch in den Multitouch-Modus umswitchen und wie ein Tablet mit berührungssensitivem Display verwendbar sein. Außerdem wird das neue All-in-One-Gerät auch mittels eines Bewegungssensors automatisch zwischen den beiden Betriebssystemen Mac OS und iOS wechseln, je nachdem, ob man den iMac Touch gerade als stehenden Desktop-PC am Schreibtisch oder als mobiles Tablet benutzt. Ob dem angemeldeten Patent tatsächlich eine Produkt-Neuheit folgt, ist aber noch offen. Sollte es zum Release eines iMac Touch kommen, wäre dies eine geniale Verbindung zwischen den portablen Touchscreen-Geräten von Apple, wie dem iPhone und dem iPod touch, und dem iMac mit seinem komplexen Betriebssystem Mac OS. Bisher haben nur Asus, HP und Dell All-in-One-Geräte entwickelt, bei denen der Desktop zugleich mit einem Touchscreen-Display ausgestattet ist.


Gerüchte über die neue Apple Produktion: Das iPad Mini

19. August 2010 – 17:42

Laut Berichten der Economic Daily News aus Taiwan arbeitet Apple an einer Miniatur-Version des kultigen iPad: Aufschluss über das sog. iPad Mini bringt jedoch voraussichtlich erst das traditionelle iPod-Event im September 2010.

Die Gerüchte um Apples neue Produktion ranken sich vor allem um eins: das iPad Mini. Mit einer Mini-Variante von Apple’s iPad soll die Marktlücke des preiswerten Tablet-PCs geschlossen werden. Verschiedenen Quellen zufolge wird das Touchscreen-Display des iPad Mini statt 9,7 Zoll nur 7 Zoll groß sein. Damit erweist es sich als handlich und kompakt und ist eine perfekte Symbiose aus dem trendigen, kleinen iPod touch und dem iPad mit seinem Panorama-Display. Zudem passt die Idee eines iPad Mini zu der Tatsache, dass aktuell eine Vielzahl von mittelklassigen Tablet-PCs gerade dabei ist, den weltweiten Elektronikmarkt zu erobern, denn es ist preisgünstiger als sein großer Bruder iPad und kann daher mit den aktuellen Verbraucherfavoriten, die schon für rund 300 Euro zu haben sind, besser konkurrieren. Auch E-Book-Reader könnten an der Light-Variante des iPad Gefallen finden. Licht ins Dunkel bringt voraussichtlich erst das iPod-Event im September, bei dem Steve Jobs die Neuheiten der Apple Produktion offiziell vorstellen wird. Bis dahin darf über die technischen Details noch gemutmaßt werden: Laut Digitimes ist der iPad-Nachfolger mit einem leistungsfähigen Cortex-A9-ARM-CPU als Prozessor ausgestattet. Die Auflösung des Displays wird wohl 1024 x 768 Pixel betragen. Ob das iPad Mini allerdings noch zum Weihnachtsgeschäft 2010 oder erst zum Jahresbeginn 2011 herauskommt, darüber sind sich die zahlreichen Quellen nicht einig. Das klassische iPad hat sich seit seinem Release weltweit rund 3,3 Millionen mal verkauft.


Microsoft mit Kinect für die Xbox 360 auf der Gamescom 2010

18. August 2010 – 10:43

Interaktives Videogaming der Generation Wii wird nun auch ohne Controller möglich: Microsoft’s neueste Erfindung heißt „Kinect“ und ist eine Zusatz-Hardware für die Konsole Xbox 360 zur intuitiven Spielsteuerung nur per Bewegung und Sprache. Die neuen Konsolen-Hardware wird von Microsoft auf der heute eröffneten Gamescom in Köln präsentiert.

Die neue, intuitive Bewegungssteuerung „Kinect“, die Microsoft für die Spielkonsole Xbox 360 entwickelt hat, kommt ohne Controller aus und erfasst Körperbewegung sowie Sprache mit Tiefensensor, 3D-Kamera und integriertem Mikrofon. Aus den ins Konsolenspiel übermittelten Signalen wird ein Avatar kreiiert, dessen Bewegungsabläufe mit denen des Spielers identisch sind. Dies ist 3 Jahre nach dem Start von Wii ein enormer technischer Fortschritt, denn im Unterschied zur Spielekonsole von Nintendo braucht Kinect keinen Gamepad mehr. Ähnlich wie für Wii wurde für Microsoft’s neue Bewegungssteuerung ebenfalls entsprechende Software sowohl von Microsoft selbst als auch von Dritten entwickelt. Kinect kommt am 10. November für rund 150 Euro UVP in den deutschen Handel, doch bereits heute können Besucher der Gamescom 2010 die neue Technik der Bewegungssteuerung ausprobieren, die vielleicht schon in naher Zukunft zum praktischen Alltagsbegleiter werden könnte, etwa, weil es möglich wird, ein Videotelefonat nur per Sprachbefehl vom Sofa aus aufzurufen. Auf der Gamescom 2010 können einerseits Sport- und Fitnessangebote mit dem Kinect getestet werden, wie z.B. „Your Shape“, „Dance Central“ oder „Kinect Sports“, aber auch zahlreiche Spiele für jede Altersstufe. Besonders erfolgversprechend scheint das grafisch hervorragend gemachte „Kinectimals“ zu sein, das jüngeren Kindern die Pflege eines unterhaltsamen Tamagochis ermöglicht. Erstmals wurde die beim Kinect verwendete Technik auf der E3-Spielemesse in Las Vegas im Juni 2009 der Öffentlichkeit vorgestellt.