Adobe-Upgrade auf Photoshop Elements 9

21. September 2010 – 15:29

Photoshop Elements, die Light-Variante der professionellen Bildbearbeitungssoftware Photoshop, kommt mit einer neuen Version auf den Markt: Anlässlich der heutigen Eröffnung der Photokina 2010 in Köln präsentierte Adobe die neuen Tools und Funktionen aus Photoshop Elements 9. Auch die Bearbeitungssoftware für Videos, Premiere Elements, erhält ein Upgrade.

Das neue Photoshop Elements 9, standardmäßig als Einsteigersoftware für Photoshop-Interessierte empfohlen, bringt zahlreiche neue Funktionen mit sich: Zu den neuen Tools im Menü gehören ein sensitiver Korrekturpinsel, besondere Effekte bei der Bearbeitung von Porträtfotos sowie die Ebenen-Maske, die es bislang nur in der Vollversion von Adobe’s Photoshop Creative Suite gab. Sie erleichtert die Bildbearbeitung, weil nacheinander vorgenommene Änderungen auf separaten Ebenen abgelegt werden und so leichter rückgängig gemacht werden können. Die ebenfalls aus der Vollversion importierte Content-Aware-Funktion ermöglicht es außerdem, Bildhintergründe an beliebigen Stellen eines Bildes zu rekonstruieren und einzufügen. Als praktisch erweist sich auch die direkte Anbindung an soziale Netzwerke: Fotos können nun ohne Umweg zu Facebook & Co. exportiert werden. Darüber hinaus punktet das neue Adobe Photoshop Elements 9 mit verbesserter Bilderverwaltung und kreativen Gestaltungsideen wie den Online-Alben und neuen Printoptionen. Wie Adobe auf der Photokina weiterhin bekannt gab, erscheint zeitgleich das Upgrade auf Premiere Elements 9: Die Videobearbeitung von Adobe überzeugt durch verbesserten Videoimport, auch von Fotokameras und Miniatur-Camcordern. Die neuen Tools „NewBlueFx“ sorgen für eine optimierte und schnellere Filmwiedergabe, auch bei hochauflösenden AVCHD-Videoformaten. Den Facebook-Upload gibt es auch bei Premiere Elements 9 gratis mit dazu. Photoshop Elements 9 und Premiere Elements 9 für PC und Mac sind ab heute für je rund 100 Euro oder 150 Euro im Gesamtpaket im Handel.


Sony entwickelt PlayStation Portable 2

20. September 2010 – 18:32

Wie Shaun Shimmerick, Chefentwickler von „Mortal Kombat“, in einem Interview auf der Spiele-Convention Penny Arcade Expo in Washington kürzlich bekannt gegeben haben soll, befinden sich bereits erste Testmodelle einer PlayStation Portable 2 im Umlauf. Die neue PSP2 soll mit Touchscreen und 4-Kern-Prozessor ausgestattet sein und 60 Frames pro Sekunde unterstützen. Sony hat die Gerüchte um die neue PSP2 bislang noch nicht bestätigt.

Das Testmodell der PlayStation Portable 2 befindet sich laut Aussage von Shaun Shimmerick im Hause des Entwicklerstudios Netherrealms und wird dort für die Entwicklung passender Spiele-Software auf Herz und Nieren geprüft. Wie der Spieleproduzent auf der PAX 2010 preisgab, hat die neue PSP2 einen leistungsstarken 4-Kern-Prozessor und arbeitet mit 60 Frames pro Sekunde. Darüber hinaus soll sie sogar über einen Touchscreen verfügen. Die Angaben zum technischen Portfolio des Spielehandhelds wurden von der Presse mit entsprechender Neugier verfolgt, da Sony die Konsole bislang weder auf der E3 noch auf der Tokyo Game Show noch auf der hiesigen Gamescom offiziell präsentiert hat. Dass ihr Release dennoch kurz bevorsteht, darauf deutet die Tatsache hin, dass die PlayStation Portable 2 bereits in den Händen von Entwicklern zu sein scheint. Wie Shimmerick im Interview weiterhin verriet, ist noch kein Testmodell des neuen Handhelds Nintendo DS3 im Haus von Netherrealms. Da dessen Release aber schon für November diesen Jahres angekündigt ist, spricht vieles dafür, dass auch die Markteinführung der PSP2 nicht  mehr lange auf sich warten lässt. Die tragbare Spielekonsole wäre der erste Nachfolger der ersten PlayStation Portable, die sich allein in Japan seit ihrem Erscheinen 2004 über 15 Millionen Mal verkauft hat.


Boom der Smartphone-Apps

16. September 2010 – 15:09

Wie das Online-Magazin des Nachrichtensenders n-tv berichtet, boomt der Markt für Smartphone-Applications. Die Miniatur-Anwendungen, die es im weltweiten Web kostenlos und gegen Gebühr zum Download gibt, hatten ihren Ursprung in Apple‘s AppStore und schenken dem Mobilfunkmarkt täglich alle denkbaren und undenkbaren neuen Funktionen. In dieser Woche wurde in San Francisco der erste App-Kongress abgehalten.

Mit der steigenden Nachfrage nach den kleinen, praktischen Mini-Anwendungen, wächst auch die Zahl der Entwickler und Hobby-Programmierer, die mit kleinen Apps das große Geld machen wollen. Wie auf dem weltweit ersten App-Kongress, der in dieser Woche in San Francisco stattfand, resümiert wurde, erscheinen weltweit aktuell fast 10 Milliarden neue Smartphone-Apps pro Jahr. Diese Zahl soll sich laut Schätzungen in den kommenden zwei Jahren noch verfünffachen. Ihren Ursprung hatten die Mini-Programme mit der Eröffnung des Apple AppStores 2008. Kostenpflichtig konnten erstmals Mini-Programme für iPhone, iPod touch und nun auch iPad heruntergeladen werden. Ob von externen Firmen oder freien Entwicklern – allen Apps ist gemeinsam, dass sie nützlich und funktional sind: Unterhaltsame Spiele, Newsticker, Wetterdienste oder Musikerkennung bis hin zu komplexen Social Network Anwendungen, Dienstprogrammen für Ticketreservierung oder das persönliche Fitnesstraining – die Möglichkeiten für Smartphone-Apps sind schier unbegrenzt. Nach Apple folgt zur Zeit Google als stärkster App-Anbieter für sein Betriebssystem Android, aber auch das private Geschäft mit Apps befindet sich im Aufschwung – die Popularität entscheidet! Dabei gibt es freilich Qualitätsunterschiede: So findet etwa eine App für Facebook oder Youtube weitreichender Anklang als eine Wasserwaage fürs Handy. Laut n-tv handelt es sich bei der bislang am stärksten angesprochenen Zielgruppe von App-Anwendern um erwachsene Männer und Jugendliche.


Nikon’s Neue: Die digitale Spiegelreflexkamera D7000 und Profi-Zubehör

15. September 2010 – 17:19

Wenn die Photokina 2010 in der kommenden Woche ihre Tore öffnet, wird Kamerahersteller Nikon seine neue Spiegelreflexkamera D7000 sowie zwei neue Profi-Objektive präsentieren. Die neue digitale Spiegelreflexkamera mit Glas-Pentraprismen-Sucher ist in puncto Filmbearbeitung ein Gerät für Profis und wird nur noch durch das neue Nikon Teleobjektiv mit 13 Linsen getoppt.

Nikon’s neue Spiegelreflexkamera D7000 kommt schon Ende Oktober in den Handel und wird laut Angabe des Kameraherstellers 1.189 Euro kosten. Dafür bietet die D7000 dem Fotografen einen 16 Megapixel-CMOS-Sensor im DX-Format und einen Bildprozessor vom Typ EXPEED-2. Mit einer Serienbildrate von 6 Bildern pro Sekunde, vielen Motivprogrammen und Glas-Pentraprismen-Sucher arbeitet sie zuverlässig und professionell. Zu ihren Qualitäten zählt auch das robuste Gehäuse, der Silent-Shutter und die elektronische Wasserwaage zur Kamera-Ausrichtung. Das 3 Zoll große Display kann im Live-View-Modus betrieben werden, besitzt aber leider keinen Schwenkmechanismus. Zwei integrierte SD-Kartenslots haben den praktischen Vorteil, dass z.B. im RAW- und JPG-Format gleichzeitig abgespeichert werden kann. Als Videocam macht die Nikon D7000 Aufnahmen mit 1080p in Full-High-Definition-Qualität, die sie im komprimierten MPEG4-Format speichert. Neu sind auch die Funktionen zur Filmbearbeitung, wie z.B. Standbild-Aufnahmen und das Schneiden von Filmsequenzen. Neben einem neuen Blitzgerät SB-700, das für rund 340 Euro separat erworben werden kann, stehen auf der Photokina auch zwei neue Nikon Objektive für die professionelle Fotografie im Scheinwerferlicht: Während das Nikkor 35mm 1:1,4G ein Objektiv mit Festbrennweite für rund 1.1879 Euro ist, kostet das Profi-Teleobjektiv AF-S VR Nikkor 200mm 1:2G ED stolze 5.899 Euro, bietet dafür aber auch 13 Linsen aus Nanokristall inkl. Super-ED-Glaslinse und der neuesten Bildstabilisatortechnologie VR II.


25 Jahre Jump’n’Run mit Super Mario

14. September 2010 – 15:10

Das Maskottchen von Nintendo hat gestern sein 25-jähriges Jubiläum gefeiert: Super Mario, der italienische Klempner mit roter Schirmmütze und Schnauzer, hat das Genre Jump’n‘Run auf dem Konsolenmarkt populär gemacht. Nintendo ehrt die Kultfigur, die schon zahlreiche Konsolengenerationen vom Gameboy bis zur Bewegungssteuerung Wii durchlaufen hat, nun mit eigener Webseite und Videowettbewerb.

Kultfigur und Anti-Held – Super Mario, Nintendo’s beliebteste und bekannteste Spielfigur, ist beides.
Seit 1985 ist er auf Nintendos Spielekonsolen unterwegs: Der Videokonsole Nintendo Entertainment Systems (NES) folgten der Gameboy, Super NES, N64 und nun Nintendo’s Wii. Die Super Mario Spiele begeisterten durch alle Altersstufen hindurch mit ihrer Jump’n’Run-Action und einem ausgeklügelten Levelkonzept. Dabei waren die Missionen jeweils unterschiedlich und von einfachen, platten 2D-Ebenen bis zur dreidimensionalen Galaxien-Erkundung war so ziemlich alles dabei. Zum klassischen Jump’n’Run mischten sich mit der Zeit auch Cartrennen, Tennis, Fußball, Baseball und Basketball. Die Mario-Spiele sind im Einzel- und Mehrspieler-Modus spielbar. Immer wieder treten neben Mario auch Nebencharaktere, wie z.B. Prinzessin Peach, Luigi oder Wario, auf. Ursprünglich war die Figur Super Mario der „Jumpman“ aus Donkey Kong, der bereits 1981 durch die Spielhallen geisterte. Doch erst am 13. September 1985 trat er dann als Italiener Mario in „Super Mario Bros“ im Alleingang auf. Neben zahlreichen, jedoch nur mittelmäßig erfolgreichen Kino- und Comic-Adaptionen und einer TV-Serie waren es vor allem die Konsolenspiele, mit denen Nintendo seine Gewinne erzielte. Fast 300 Millionen Mal wanderten die immer neuen Titel der Videospiel-Reihe über die weltweiten Ladentheken. Zum 25-Jahres-Jubiläum ehrt Nintendo seinen Helden nun mit einer eigenen Fan-Webseite und einem Videowettbewerb, bei dem eine Wii-Konsole unter allen Fan-Einsendungen verlost wird.


Erste Screenshots aus Palm’s Betriebssystem webOS 2.0

13. September 2010 – 10:49

Auf dem Internetportal Engadget wurden jetzt erste Screenshots des neuen Palm-Betriebssystems webOS 2.0 veröffentlicht, die über die neuen Funktionen und Features des OS Aufschluss geben. Die Vollversion von webOS 2.0 soll der bereits erhältlichen Beta-Version für Entwickler noch Ende diesen Jahres folgen.

Wie Palm, der bekannte Hersteller von PDAs und Smartphones, nun bekannt gibt, wird Ende 2010 das neue Handy-OS webOS 2.0 freigegeben. Bereits seit Anfang September steht die Beta-Version als „Software Developers Kit“ (SDK) für Entwickler zum Download zur Verfügung. Erste Screenshots zeigt nun das Portal Engadget: Diesem zufolge wird das seit Juli angekündigte webOS 2.0 über ein verbessertes Multitasking verfügen: So sollen laufende Programme, die gerade nicht verwendet werden, als thematisch sortierte Stapel dargestellt werden. Per „Quick Actions“ ist dann ein schnellerer Sofortzugriff auf abgelegte Programme möglich. Außerdem wird mit der neuen Suchfunktion „Just Type“, die die bisherige „Universal Search“ ersetzt, eine generelle Suche nach nach Apps, Adressen und Lesezeichen sowie auf Google realisiert. Den Bildern entnehmen ließ sich auch, dass webOS 2.0 mit diversen vorinstallierten Messengerdiensten wie ICQ & Co. ausgestattet sein wird. Zusätzlich sorgen die optimierte Javascript- und Html5-Darstellung und die neuen Features zur Datensicherung und –synchronisation, Dropbox und Apple’s App MobileMe, für multimedial unterstütztes Browsen im Web. WebOS ist der speziell für Touchscreen-Modelle konzipierte Nachfolger von Palm OS. Nachdem Palm im April 2010 von HP übernommen wurde, kommt Version 2.0 voraussichtlich erstmals auf dem für das Frühjahr 2011 angekündigten PalmPad zum Einsatz. Mit dem UMTS-fähigen Tablet PC will HP den Android-Smartphones und dem iPad Konkurrenz machen. WebOS 2.0 soll auf Tablets, Smartphones und Druckern laufen.


Edel & funktional: Das Logitech Wireless Illuminated Keyboard K800

9. September 2010 – 11:45

Die neue kabellose Tastatur von Logitech K800 bringt neben einem stylishen Design eine umgebungssensitive Hintergrundbeleuchtung mit, die sich mittels Lichtsensoren an die jeweiligen Raumverhältnisse anpasst. Für knapp 100 Euro wird das schicke Logitech Wireless Illuminated Keyboard K800 ab September im Handel erhältlich sein.

Das neue Logitech Keyboard verbindet Design und Funktion gleichermaßen: Mit seiner flachen, schwarzen Optik, illuminierten Tasten mit extra haltbarer Beschriftung sowie innovativer Bewegungs- und Helligkeitssensorik ist die kabellose Tastatur ein echter Zugewinn für die Logitech Wireless Serie. Für Bedienungsfreundlichkeit sorgen auch die konkaven, abgerundeten Tasten mit besonders leisem Anschlag. Im Unterschied zu ihrer Vorgängerin, der Illuminated Tastatur, wird die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung bei der neuen Logitech Tastatur K800 nicht stufenweise manuell eingestellt, sondern passt sich automatisch per Lichtsensorik an die vorliegenden Raumverhältnisse an. So sind die Tasten jeweils immer optimal beleuchtet und sorgen im Dunkeln für ein atmosphärisches Leuchten. Ein integrierter Bewegungssensor sorgt außerdem für stromsparenden Betrieb, da die Beleuchtung der Tastatur nur bei Gebrauch aktiviert wird, in der übrigen Zeit ist das Licht zunächst gedimmt und später abgeschaltet. Damit das kabellose Arbeiten ein Vergnügen bleibt, bietet das Logitech Wireless Illuminated Keyboard K800 ganze 10 Tage Akku-Laufzeit, bevor ein erneutes Aufladen der Batterien per Mini-USB-Kabel fällig wird. Optional kann die Tastatur zur Stromversorgung auch dauerhaft per per Mini-USB-Kabel direkt an den PC angeschlossen werden. Die UVP des Schweizer Herstellers für Computer-Zubehör liegt bei 99,99 Euro, es sollen jedoch wohl bereits niedrigere Preise im Vergleich gelistet worden sein. Der Release des Logitech Wireless Illuminated Keyboard K800 ist für September 2010 angekündigt.


Software-Updates bei Apple: Safari 5.0.2 & mehr

8. September 2010 – 16:03

Seit heute ist die neue Version 5.0.2 von Apple’s Browser Safari verfügbar: Mit dem Update, das die drei entdeckten, kritischen Sicherheitslücken schließt, sichert Apple Safari-User gegen Malware ab und liefert nebenbei noch weitere Verbesserungen an seinem Web-Browser. Wer weder PC noch Mac, sondern ein mobiles Apple-Gerät wie iPhone oder iPad nutzt, für den stehen außerdem Software-Aktualisierungen für iWeb, iDisk und Find my iPhone bereit.

Laut dem von Apple veröffentlichtem Support-Dokument haben zwei der entdeckten, kritischen Sicherheitslücken mit der WebKit Rendering-Engine des Safari-Browsers zu tun. Bei dem bloßen Besuch zuvor manipulierter Webseiten konnte auf diese Weise bislang schadhafter Code auf den Rechner eingeschleust werden. Die dritte Sicherheitslücke betrifft nur die Windows-Version von Safari: Bei dieser war es beim Download von Dateien immer wieder zum Eindringen von Malware gekommen, wenn der Nutzer seine Dateien in nicht schreibgeschützten Verzeichnissen abgelegt hatte. Zu den weiteren Schönheitsreparaturen, die Apple mit dem Update von Safari vornimmt, gehören u.a. das fehlerfreie Absenden von Webformularen, die einwandfreie Bildanzeige bei Google Images bei gleichzeitiger Verwendung von Flash 10.1  und der verschlüsselte Zugriff auf die Safari Extensions Gallery. Das neue Safari 5.0.2 für Mac OS X und Windows 7, XP und Vista steht ab sofort zum Download bereit und wird allen Mac- als auch Windows-Usern des Apple-Browsers empfohlen. Im gleichen Zuge hat Apple außerdem weitere Updates für die mobile Smartphone-Software iWeb, iDisk und Find my iPhone freigegeben: Mit dem Update für die Applikation iDisk werden Bilder auf dem iPhone und dem iPad nun in der richtigen Ausgangsposition angezeigt. Mit dem Update auf iWeb 3.0.2 kommt es darüber hinaus nicht länger zu Fehlermeldungen bei Suchanfragen und dem Posten von Kommentaren auf MobileMe.


Sony Sicherheits-Update für den Kopierschutz der PlayStation 3

7. September 2010 – 18:52

Mit einem Sicherheitsupdate, das die Firmware der PlayStation 3 auf Version 3.42 aktualisiert, will Sony Entertainment die von Hackern ausgenutzte Sicherheitslücke schließen. Um den eingebauten Kopierschutz zu umgehen, war ein Jailbreak auf USB-Stick entwickelt worden, der in das System der Spielekonsole eingreifen konnte.

Ab sofort können alle Besitzer einer PlayStation 3 das neue Firmware-Upgrade 3.42 für ihre Konsole herunterladen, beim nächsten Besuch des PSN-Stores installiert sich der Sicherheitspatch jedoch ohnehin automatisch. Der japanische Elektronikhersteller will damit den PS3-Jailbreak unmöglich machen, mittels dem sich Hacker in der Vergangenheit per USB-Stick Zugriff auf das System der PS3 verschafft hatten, um so ohne Hardware-Eingriff Raubkopien abspielen zu können. Bis zu 230 Spielekopien konnten auf diese Weise auf der PlayStation 3 gestartet werden, jedoch nicht alle einwandfrei. Nachdem nun auch der Quellcode des PS3-Jailbreaks im Internet unter dem Namen „PSGroove“ veröffentlicht wurde, haben erste IT-Tüftler bereits herausgefunden, dass sich der Kopierschutz der PS3 auch mit dem Taschenrechner TI-84 und mit den Smartphone-Modellen Palm Pre und Nokia N900 knacken lassen soll. Die aktualisierte Firmware 3.42 schützt durch Aussperren der USB-Modchips, welche für das Einlesen unsignierter Codes verantwortlich sind, vor einem solchen Systemeingriff. Ob Sony mit dem neuen Sicherheitsupdate für die PlayStation 3 jedoch auch in Zukunft vor Manipulationen wie dem Jailbreak geschützt sein wird, ist fraglich. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis auch bei der Version 3.42 eine Sicherheitslücke aufgedeckt wird. Bis dahin hat Sony jedoch erwirkt, dass alle neu für die PlayStation 3 veröffentlichten Spiele die Firmware 3.42 vorschreiben.


Deutsche E-Book-Reader im Kommen: Thalia’s Oyo und Libri’s LumiReader

6. September 2010 – 13:42

Die deutschen Online-Buchhändler Thalia und Libri bringen noch im 3. Quartal 2010 je einen eigenen E-Book-Reader auf den Markt: Während Thalia’s Oyo ein preiswertes Modell mit Touchscreen ist, setzt Libri bei seinem LumiReader auf die traditionelle Tastatur.

Trotz Tablet-Invasion boomt auch der deutsche E-Book-Markt – zumindest wenn man den auf der IFA 2010 präsentierten Produktneuheiten deutscher Online-Versandbuchhändler glaubt: Thalia und Libri wollen nicht länger elektronische Lesegeräte fremder Hersteller vertreiben und haben daher externe Firmen mit der Herstellung hauseigener E-Reader beauftragt: Wie Thalia auf der IFA 2010 in Berlin an diesem Wochenende bekannt gab, soll der neue Thalia E-Reader namens „Oyo“ noch im Oktober erscheinen und für rund 140 Euro UVP erhältlich sein. Hersteller Medion hat bei der Entwicklung von Oyo auf eine Tastatur verzichtet und stattdessen auf einen Touchscreen gesetzt. Libri hingegen feiert die Marktpremiere seines E-Book-Readers schon Ende September mit dem von Acer produzierten „LumiReader“. Der mit herkömmlicher Tastatur ausgestattete E-Book-Reader soll rund 200 Euro kosten. Sowohl Oyo als auch LumiReader sind mit der bekannten E-Ink-Technologie ohne Hintergrundbeleuchtung ausgestattet, die beim Lesen die Augen schont. Die beiden neuen Modelle sind zunächst nur über Hotspots internetfähig, später sollen sie jedoch, wie Mobilfunktelefone auch, von jedem beliebigen Ort aus online gehen können. Dank einer direkten Shop-Verknüpfung zu Thalia und Libri können die E-Books jetzt bequem kabellos bestellt werden und nicht, wie bei den alten Sony-Readern üblich, per Übertragungskabel. Schätzungen zufolge werden bis 2015 rund 2,5 Millionen E-Book-Reader in Deutschland abgesetzt worden sein. Auch der Umsatz mit E-Books hält sich mit 20 Millionen Euro noch in Grenzen. Erfolgsmodelle, die für einen Aufwärtstrend der Branche sprechen, sind das „Kindle“ von Amazon und das Multimedia-Tablet iPad von Apple. Mit der Markteinführung eines hauseigenen E-Readers wollen die beiden großen Online-Buchhändler Thalia und Libri nun ganz im Stil von Amazon ihr Geschäft ankurbeln.